Ein Trauerspiel für unsere Junioren und Männer

Nun ist es so, wie es schon seit August herumgeisterte – die Exekutive hat wieder zugeschlagen. Ich bedaure außerordentlich, dass die Kinder und Jugendlichen unseres Vereins „beschnitten“ werden. Aber auch der Männerbereich muss auf unbestimmte Zeit wieder dem Jahnstadion fernbleiben. Studien, dass Training und Spiel auf den Fußballplätzen ein zu vernachlässigendes Risiko bilden, werden von der Regierung Woidke ignoriert. Ihm und seinen Gehilfen ist es egal, wie es uns ergeht. Dass die Berliner bis zu zwölf Jahren davon nicht betroffen sind, obwohl sich dort ein Vielfaches an Mannschaften auf viel weniger Platz gegenüber den Brandenburger Vereinen tummelt, ist eine weitere nicht nachvollziehbare Maßnahme. 
Vor 250 Jahren wollten Philosophen wie Immanuel Kant das Volk aufklären mit „Habe Mut zu denken, deinen Verstand zu nutzen“ – heute wird versucht, die Massen in Angst und Panik zu schmieden. Wenn die Parlamente schon über so einen langen Zeitraum mundtot gemacht wurden, muss man Angst bekommen und darf sich nicht über die Willkür einer diktatorischen Merkel und ihren Schafen in Form von Ministerpräsidenten wundern. Wie schaffen wir es, dass unsere Vereinsmitglieder wieder dem runden Leder nachjagen und soziale Kontakte pflegen dürfen? Solidarität muss man aber auch mit den Hotels, Restaurants, Fitnessstudios etc. zeigen… Ich hoffe, unsere Junioren und Männer kommen gut durch diese Ermächtigungszeit, welche eigentlich schon Jahrzehnte Geschichte war. 

Thomas Bönisch 
Präsident